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Werkstattarbeit 1960:
Ein Flugschüler beschädigt bei einer harten Landung eine SG 38.
Der Flugschüler geht sofort in die Werkstatt, repariert den
Schaden und kann noch am gleichen Tag wieder mit der SG 38
fliegen.Werkstattarbeit 1970:
Ein Flugschüler beschädigt bei einer harten Landung einen
Doppelraab. Der Flugschüler
repariert unter der Aufsicht eines erfahrenen Werkstattleiters
den Schaden. |
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Nach einer Woche fliegt der Doppelraab wieder.
Werkstattarbeit 1980:
Ein Flugschüler beschädigt bei einer harten Landung eine ASK 13. Der
den Flugschüler beaufsichtigende Fluglehrer informiert nach einer
Woche den Werkstattleiter über diesen Vorfall. Dieser wiederum
informiert nach 14 Tagen den Vereinsvorstand über den Unfall.
Der Vereinsvorstand berät auf der Jahreshauptversammlung über den
den schweren Unfall mit dem Ergebnis, dass man mal einen Prüfer von
Luftfahrtgeräten zu Rate ziehen könnte.
Der Prüfer empfiehlt eine Grundüberholung der ASK 13. Die
Grundüberholung der ASK 13, die in der Vereinswerkstatt durchgeführt
werden soll, ist bis heute noch nicht abgeschlossen. Der Flugschüler
hat wegen des fehlenden Vereins-Ausbildungsdoppelsitzers die
Sportart gewechselt.
Werkstattarbeit 1990:
Ein Flugschüler beschädigt bei einer harten Landung eine ASK
21. Der Flugschüler verklagt daraufhin den Verein wegen mangelnder
Aufsichtspflicht bei seiner Ausbildung. Die ASK 21 wird zur
Beweissicherung in dem beauftragten Rechtsanwaltbüro eingelagert.
Das Verfahren befindet sich zurzeit in der vierten Instanz.
Werkstattarbeit 2000 nach Einführung der JAR-XXX:
Ein Flugschüler beschädigt bei einer harten Landung eine ASH 45.
Daraufhin beauftragt der Direktor des LBA die JAA, eine
Verfahrensanweisung im Sinne der JAR-XXX für diesen Vorfall zu
erstellen. Bis zur amtlichen Veröffentlichung der amtlichen
Übersetzung der Verfahrensanweisung im Sinne der JAR-XXX in die
Muttersprache des Flugschülers, muß dieser im Cockpit der ASH 45 am
Unfallort verbleiben.
Werkstattarbeit 2010:
Es gibt keine Werkstattarbeit mehr, weil
1. Luftsport in der EU verboten wurde.
2. nichts mehr kaputt geht.
3. die Verfahrensanweisung für den Vorgang der ASH 45 noch nicht
fertig ist.
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