Fliegen im Aero-Club ROBA Rottweil-Balingen-Oberndorf  
Fliegen und Segelfliegen im Aero-Club ROBA Rottweil-Balingen-OberndorfFaszination Fliegen und Segelfliegen im Aero-Club ROBA Rottweil-Balingen-Oberndorf
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    Die Vereinsgeschichte des Aero-Club ROBA Sonntag, 5. September 2010
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Am 14. Mai 2004 haben sich die aktiven Flieger der drei Vereine

Sportfliegerclub Rottweil e. V. (seit 1928)
Flugsportgruppe Oberndorf am Neckar e. V. (seit 1961)
Sportflieger-Club Balgo e. V., Balingen (seit 1928)

zum Aero-Club ROBA - Rottweil·Oberndorf·Balingen e. V.
mit Sitz in Rottweil (VR 752) zusammengeschlossen. Im offiziellen Namen des neuen Vereins sind die drei Ortsnamen fester Bestandteil, um die Verbundenheit mit den Herkunftsorten der Altvereine zu dokumentieren. Der Verein hat drei gleichberechtigte und einzelvertretungsberechtigte Vorsitzende; in der ersten Amtszeit wurden hier die Vorsitzenden der "Altvereine" gewählt.

Der gemeinsame Vereinsbetrieb wurde zum 01.07.2004 aufgenommen. Nach der Eintragung des Vereins ins Vereinsregister und der Anerkennung der Gemeinnützigkeit (beides wurde vorab geklärt) wurden in Abstimmung mit den beteiligten Finanzämtern die Vereinsvermögen auf den neuen Verein übertragen. Die Altvereine SFC Rottweil und FSG Oberndorf im Landkreis Rottweil lösten sich anschließend auf, der SFC Balgo mit Sitz in der Kreisstadt Balingen (Zollernalbkreis) wurde in einen Förderverein umgewandelt. Der neue Aero-Club ROBA wurde Halter sämtlicher Flugzeuge. Unter der Vereinsnummer 286 ist er Mitglied im Baden-Württembergischen Luftfahrtverband e.V. (BWLV) im Deutschen Aero Club (DAeC).

Vorausgegangen war der Gründung eines neuen Vereins eine dreijährige Phase einer "Kooperationsgemeinschaft ROBA" (2001 bis 2003). Auf der Grundlage eines Kooperationsvertrages wurde der größte Teil aller Vereinsflugzeuge gemeinsam genutzt und finanziert; die drei Vereine blieben jeweils Halter ihrer Flugzeuge. Alle gemeinsam genutzten Flugzeuge wurden deshalb kaskoversichert - eine nicht ganz billige Angelegenheit. Diese von Anfang an als Übergangsphase gedachte "Kooperationsgemeinschaft ROBA" hatte den großen Vorteil, dass jeder Verein jeweils zum Jahresende das Experiment hätte beenden können. Erleichtert wurde das Zusammengehen dadurch, dass die drei Vereine seit Jahrzehnten auf unmittelbar benachbarten Startstellen auf dem Segelfluggelände Klippeneck fliegen und gemeinsam ausbilden. Rottweil und Oberndorf betrieben gar seit längerem einen Motorsegler G 109 B auf dem Klippeneck gemeinsam. Es musste also niemand zugunsten des gemeinsamen Flugbetriebs einen eigenen Flugplatz aufgeben. Die beiden Werkstätten in Rottweil und Balingen wurden beibehalten, die abseits gelegene Werkstatt in Oberndorf hingegen konnte aufgegeben werden.