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Am 14. Mai 2004 haben sich die aktiven Flieger der drei Vereine
Sportfliegerclub Rottweil e. V.
(seit 1928)
Flugsportgruppe Oberndorf am Neckar
e. V. (seit 1961)
Sportflieger-Club Balgo e. V., Balingen
(seit 1928)
zum Aero-Club ROBA - Rottweil·Oberndorf·Balingen e. V.
mit Sitz in Rottweil (VR 752) zusammengeschlossen. Im offiziellen Namen des
neuen Vereins sind die drei Ortsnamen fester Bestandteil, um die
Verbundenheit mit den Herkunftsorten der Altvereine zu dokumentieren. Der
Verein hat drei gleichberechtigte und einzelvertretungsberechtigte
Vorsitzende; in der ersten Amtszeit wurden hier die Vorsitzenden der
"Altvereine" gewählt.
Der gemeinsame Vereinsbetrieb wurde zum 01.07.2004 aufgenommen. Nach der
Eintragung des Vereins ins Vereinsregister und der Anerkennung der
Gemeinnützigkeit (beides wurde vorab geklärt) wurden in Abstimmung mit den
beteiligten Finanzämtern die Vereinsvermögen auf den neuen Verein
übertragen. Die Altvereine SFC Rottweil und FSG Oberndorf im Landkreis
Rottweil lösten sich anschließend auf, der SFC Balgo mit Sitz in der
Kreisstadt Balingen (Zollernalbkreis) wurde in einen Förderverein
umgewandelt. Der neue Aero-Club ROBA wurde Halter sämtlicher Flugzeuge.
Unter der Vereinsnummer 286 ist er Mitglied im Baden-Württembergischen
Luftfahrtverband e.V. (BWLV) im Deutschen Aero Club (DAeC).
Vorausgegangen war der Gründung eines neuen Vereins eine dreijährige Phase
einer "Kooperationsgemeinschaft ROBA" (2001 bis 2003). Auf der Grundlage
eines Kooperationsvertrages wurde der größte Teil aller Vereinsflugzeuge
gemeinsam genutzt und finanziert; die drei Vereine blieben jeweils Halter
ihrer Flugzeuge. Alle gemeinsam genutzten Flugzeuge wurden deshalb
kaskoversichert - eine nicht ganz billige Angelegenheit. Diese von Anfang an
als Übergangsphase gedachte "Kooperationsgemeinschaft ROBA" hatte den großen
Vorteil, dass jeder Verein jeweils zum Jahresende das Experiment hätte
beenden können. Erleichtert wurde das Zusammengehen dadurch, dass die drei
Vereine seit Jahrzehnten auf unmittelbar benachbarten Startstellen auf dem
Segelfluggelände Klippeneck fliegen und gemeinsam ausbilden. Rottweil und
Oberndorf betrieben gar seit längerem einen Motorsegler G 109 B auf dem
Klippeneck gemeinsam. Es musste also niemand zugunsten des gemeinsamen
Flugbetriebs einen eigenen Flugplatz aufgeben. Die beiden Werkstätten in
Rottweil und Balingen wurden beibehalten, die abseits gelegene Werkstatt in
Oberndorf hingegen konnte aufgegeben werden.
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